Fakten-Check 2018-03-06T09:18:09+00:00

Fakten-Check

Behauptet wird:

«Jäger sind blutrünstige Menschen, die auf alles ballern, was sich im Wald bewegt.»

Fakt ist:

Jägerinnen und Jäger sind verantwortungsvolle Menschen, denen Schutz und Pflege der wild lebenden Tiere am Herzen liegen. Sie müssen eine aufwendige Ausbildung sowie regelmässige Fortbildung absolvieren und unterstehen der staatlichen Kontrolle. Die Behörden und nicht die Jäger legen fest, wie viele Tiere jedes Jahr geschossen werden müssen, um den Wildbestand stabil zu halten.

Behauptet wird:

«Jäger sind alte, versoffene Menschen, die im grünen Gewand durch den Wald streifen.»

Fakt ist:

Auf der Jagd hat Alkohol nichts zu suchen. Dementsprechend erhalten einen Jagdpass nur mündige Bürger, die keinerlei Vorstrafen haben und sich verantwortungsvoll verhalten. Die moderne Jagd von heute wird ebenso von jungen Jägerinnen und Jägern betrieben wie von älteren.

Behauptet wird:

«Jagd ist Tierquälerei.»

Fakt ist:

Ohne eine Kontrolle der Tierbestände durch die Jäger würde es zu qualvollen Zuständen für die Tiere kommen: Denn ein unkontrolliertes Wachstum der Wildbestände führt bei den Tieren zu Stress, z.B. bei der Suche nach Futter, mehr Krankheiten und mehr Zwischenfällen mit uns Menschen.

Behauptet wird:

«Die Tierpopulation regelt sich auf natürliche Art und Weise von alleine. Es braucht keine Kontrolle des Menschen.»

Fakt ist:

Die Wildschwein-Bestände zum Beispiel können sich pro Jahr ohne Probleme verdreifachen. Eine «natürliche» Regulation würde dann vor allem durch Krankheiten, Hunger und auf der Strasse durch Unfälle passieren. Das will niemand!

Behauptet wird:

«Jäger sind Hobbyjäger.»

Fakt ist:

Jäger sind Milizjäger. Genauso wie Feuerwehrleute, Sanitäter oder Soldaten keine Hobbyfeuerwehrleute, Hobbysanitäter oder Hobbysoldaten sind. Jäger haben eine mehrjährige, intensive Ausbildung absolviert. Sie bilden sich aus eigenem Antrieb ständig weiter und müssen ihre Schiessfertigkeit jährlich unter Beweis stellen. So sind Jäger immer auf dem aktuellen Wissensstand und können sich so optimal für den Schutz eines gesunden Wildbestandes einsetzen.